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EUR 1.149 p.Pers. mit Eigenanreise

Romantische Höhepunkte in Deutschland

Hauptreise

  • 11 Tage
  • PKW-Reise
  • KomforthotelsKomforthotels
  • mit Ferienterminen
  • Rüdesheim
  • Heidelberg
  • Freiburg
  • München
  • Rothenburg ob der Tauber
Frankfurt Rdesheim am Rhein Heidelberg Baden-Baden

Entdecken Sie auf dieser Rundreise mit dem eigenen Fahrzeug das romantische Süddeutschland. Ihre Reise startet in Frankfurt und führt Sie weiter nach Heidelberg, Baden-Baden und Freiburg. Sie besichtigen romantische Städte und Schlösser und lassen sich bei einer Schiffsfahrt über den Rhein verzaubern. Nach einem Stopp in München führt die Reise ins mittelalterliche Rothenburg ob der Tauber. Schlendern Sie durch die kleinen Gassen der verträumten Stadt.

Tag 1
Frankfurt
Anreise - Frankfurt, Frankfurt - Stadtbesichtigung

Anreise - Frankfurt

Heute beginnt Ihre Rundreise durch das romantische Deutschland. Ihr erster Stopp auf Ihrer Reise ist Frankfurt am Main.

Frankfurt-Skyline

Frankfurt - Stadtbesichtigung

Entdecken Sie die Metropole am Main bei einem Stadtspaziergang, der Ihnen die Geschichte der historischen Altstadt sowie die Entwicklung der neuen Altstadt näherbringen wird. Der Römer, Dom, die Paulskirche und das Museumsufer mit Blick auf die Skyline dürfen nicht fehlen.

Übernachtung im Hotel NH Collection Frankfurt City oder gleichwertig

Inklusive Frühstück.

Übernachtung im 4* Hotel NH Collection Frankfurt City. Das 4* NH Hotel Collection Frankfurt City liegt im Herzen von Frankfurt, nur 5 Gehminuten von der Einkaufsmeile "Zeil" entfernt. Die hellen und geräumigen Zimmer sind modern eingerichtet. Jedes Zimmer verfügt über eine Nespresso-Kaffemaschine mit Kapseln.

Tag 2
Rüdesheim am Rhein
Rüdesheim - Loreley-Fahrt
rhein-schiff-loreley

Rüdesheim - Loreley-Fahrt

Entfernungen: Frankfurt-Rüdesheim ca. 50 km, 50 Minuten

Am heutigen Tag erkunden Sie bei einer Schiffsfahrt das Mittelrhein Tal von Rüdesheim bis St. Goarshausen und zurück nach Rüdesheim. Entdecken Sie auf Ihrer Fahrt zahlreiche Burgen wie die Burg Klopp, Burg Reichenstein oder die Burg Rheinfels. Auf Ihrer 4,5 stündigen Rundfahrt haben Sie ausreichend Gelegenheit die vorbeiziehende Landschaft und Burgen des Rheintals auf sich wirken zu lassen. Der Talabschnitt gilt als die Strecke mit der höchsten Burgendichte der Welt. Das Highlight Ihrer Schiffsfahrt sind die Klippen der Loreley. Die Sage besagt das Loreley bei Vollmondnächten auf den Klippen sitzend ihr goldenes Haar gekämmt hat und dabei die Schifffahrer verzaubert und ins Verderben gestürzt haben soll. Ihr zauberhafter Gesang und ihre Schönheit ließen die Kapitäne die gefährlichen Klippen vergessen und ihre Schiffe zerschellten an den Felsen.

Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Frankfurt am Main. Genießen Sie ihren Abend in der Main Metropole und bummeln Sie ein letztes Mal durch die schöne Altstadt.

Übernachtung im Hotel NH Collection Frankfurt City oder gleichwertig

Inklusive Frühstück

Sie übernachten im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 3
Heidelberg
Heidelberg
heidelberg-schloss

Heidelberg

Entfernungen: Frankfurt-Heidelberg ca. 90 km, ca. 1 Stunde

Nachdem Frühstück fahren Sie weiter Richtung Süden in die Heimat der ältesten Universität Deutschlands, Heidelberg. Die charmante Stadt wird auch „Stadt der kurzen Wege“ genannt, da es viele historische Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Das Heidlberger Schloss: heute haben Sie die Möglichkeit eines der bekanntesten Schlösser Deutschlands zu besichtigen. Das Schloss gilt als Inbegriff deutscher Romantik. Kurfürsten aus dem Geschlecht der Wittelsbacher residierten über vier Jahrhunderte im Schloss. Genießen Sie den herrlichen Blick auf die Altstadt Heidelbergs.

Neben dem Heidelberger Schloss sollten Sie ebenfalls einen Stopp an der Alten Brücke und Brückentor machen, welche ebenfalls als Wahrzeichen der Stadt gelten. Schlendern Sie anschließend durch die malerischen Gässchen der Altstadt. Nutzen Sie die Gelegenheit und lassen ihren ereignisreichen Tag in Heidelberg in einem der zahlreichen Cafés und Restaurants ausklingen.

Übernachtung im NH Hotel Heidelberg oder gleichwertig

Inklusive Frühstück.

Übernachtung im 4* NH Hotel Heidelberg oder gleichwertig.

Tag 4
Baden-Baden
Baden-Baden, Ankunft Freiburg

Baden-Baden

Entfernungen: Heidelberg-Baden-Baden ca. 90 km, ca. 1 Stunde

Ihre Rundreise führt Sie am heutigen Tag nach Freiburg. Wir empfehlen Ihnen einen Zwischenstopp in Baden-Baden einzulegen.

Nutzen Sie die Gelegenheit tauchen Sie in das historische Baden-Baden ein. Schlendern Sie durch den schönen Kurpark und genießen Sie die Ruhe. Die Trinkhalle, welche Sie auf Ihrem Spaziergang werden, wurde bereits 1839 bis 1842 erbaut. 14 Wandbilder, die von korinthischen Säulen umrahmt sind, stützen die 90 Meter lange Halle. Das Kurhaus ist das Highlight ihres Sparziergangs, Mittelpunkt und Wahrzeichen der Stadt. Das Herzstück Baden-Badens wurde bereits im 18. Jahrhundert als Promenadenhaus erbaut. Heute finden im Kurhaus Konzerte, Dinner-Veranstaltungen oder Ballnächte. Das Casino, welches ebenfalls dem Kurhaus angeschlossen ist, gehört zu den bekanntesten und traditionsreichsten Spielcasinos Deutschlands. Täglich ab 17 Uhr können Sie bei einer Runde Roulette oder Black Jack ihr Glück versuchen.

Freibrug-Kirche

Ankunft Freiburg

Entfernungen: Baden-Baden-Freiburg ca. 110 km, ca. 1,5 Stunden

Anschließend Weiterfahrt nach Freiburg, die wohl sonnigste Großstadt Deutschlands. Aber Freiburg hat mehr zu bieten als gutes Wetter. Freiburg ist auch noch Umwelthauptstadt, Stadt der klenen Bachläufe und Gassen sowie historischer Mittelpunkt im Schwarzwald.

Genießen Sie am Abend bei einem Glas badischen Wein die lange Rote. Freiburg essbarstes Wahrzeichen. Die 30cm lange Rostbratwurst können Sie an sieben Ständen des Münstermarktes kaufen und direkt genießen. Dabei stellt sich die wichtige Frage „Mit oder ohne Zwiebeln?“ und ist bei Freiburgern eine echte Glaubensfrage. Wer allerdings die Wurst in zwei Teile knickt, gibt sich direkt als Tourist zu erkennen.

Übernachtung im Hotel Hirschen oder gleichwertig

Inklusive Frühstück.

Übernachtung im 4* Hotel Hirschen oder gleichwertig. Erholen Sie sich in einem ganz besonderen Wohnambiente. Die Zimmer sind großzügig und hochwertig eingerichtet.

Tag 5
Freiburg im Breisgau
Freiburg - Stadtbesichtigung

Freiburg - Stadtbesichtigung

Nach einer erholten Nacht und einem ausgiebigen Frühstück starten Sie in den Tag mit einer Altstadtführung.

Entdecken Sie bei Ihrem Rundgang die Highlights der Stadt. Lernen Sie mehr über die Geschichte und Traditionen der charmanten Stadt im Breisgau. Das berühmte Freiburger Bächle, welches durch unzählige Gassen der Altstadt fließt. Gespeist werden die Wasserläufe durch das Wasser der Drei-sam. Aber passen Sie bei Ihrer Führung durch die Altstadt auf, denn wer aus Versehen in das Bächle tritt, der muss einen Freiburger oder eine Freiburgerin heiraten. Weitere Wahrzeichen der Stadt sind das Freiburger Münster, der Münstermarkt, das Schwabentor, das historische Kaufhaus sowie das Martinstor.

Anschließend können Sie das Erlebte Revue passieren lassen und die Stadt eigenständig erkunden.

Übernachtung im Hotel Hirschen oder gleichwertig

Inklusive Frühstück

Sie übernachten im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 6
Freiburg im Breisgau
Freiburg - Tag zur freien Verfügung

Freiburg - Tag zur freien Verfügung

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Wir empfehlen einen Tagesausflug nach Colmar zu unternehmen.

Colmar überzeugt mit über tausend Jahre alter Geschichte sowie einem reichen Kulturerbe. Die charmante Kleinstadt liegt eingebettet in Weinberge und begeis-tertet mit ihren vielen kleinen Kanälen und den blumengeschmückten Gassen. Romantische Atmosphäre garantiert. Nutzen Sie die Gelegenheit und entdecken Sie Colmar bei einer Bootsfahrt von einer anderen Seite, denn nicht ohne Grund trägt die Stadt den Spitznamen „Klein-Venedig“.

Wenn Sie den Tag in Freiburg verbringen wollen, können Sie das moderne Frei-burg erkunden mit der Universitätsbibliothek oder das Augustiner Museum besu-chen. Die umfangreiche Sammlung enthält kunst- und kulturgeschichtliche Gegenstän-de aus dem Mittelalter bis hin zum Barock. Das Augustiner Museum zählt daher zu den renommiertesten Museen Süddeutschlands.

Übernachtung im Hotel Hirschen oder gleichwertig

Inklusive Frühstück

Sie übernachten im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 7
Lindau
Lindau am Bodensee, Ankunft in Füssen
Leuchtturm, Lindau, Bodensee

Lindau am Bodensee

Entfernungen: Freiburg-Lindau ca. 170 km, 2,5 Stunden

Heute geht Ihre Rundreise weiter. Die heutige Etappe endet in Füssen. Auf Ihrem Weg dorthin können Sie einen Zwischenstopp einlegen, am wunderschönen Bodensee in Lindau. Genießen Sie das mediterrane Flair und die traumhafte Kulisse. Die Stadt hat einen unverwechselbaren Charme mit einer einmaligen Kulisse. Kristallklares Wasser des Sees, das saftige Grün des Umlands und meist die schneebedeckten Berge. Die Altstadt Lindaus liegt auf einer Insel, welche ca. 70 Hektar groß ist. Sie ist die zweitgrößte Insel im Bodensee. Historische Plätze und romantische Gassen gepaart mit dem mediterranen Flair des Bodensees. Genießen Sie Ihren Aufenthalt und lassen Sie die Seele baumeln.

Ankunft in Füssen

Entfernungen: Lindau-Füssen ca. 100 km, 1,25 Stunden

Anschließend erreichen Sie Ihr Ziel für den heutigen Tag: Füssen. In der romantischen Stadt zwischen Bergen, Seen und dem Fluss Lech. Der Kur- und Urlaubsort Füssen im Allgäu ist ideale Ausgangslage für Ihre Erkundungen der nächsten Tage.

Übernachtung im Best Western Plus Hotel Füssen oder gleichwertig

Inklusive Frühstück

Übernachtung im 4* Best Western Plus Hotel Füssen oder gleichwertig.

Tag 8
Schwangau
Schloss Neuschwanstein
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Schloss Neuschwanstein

Heute empfehlen wir Ihnen einen Ausflug zum Schloss Neuschwanstein. Lassen Sie sich von der impossanten Lage und dem märchenhaften Schloss in den Bann ziehen. Neuschwanstein gehört zu den meistbesuchten Schlössern und ist beliebtes Fotomotiv. Die Lage der „Burg des Märchenkönigs“ ist einmalig und wirkt gerade so märchenhaft.

Bei königlichen Wanderungen entdecke der junge König Ludwig II die Gegend rund um Füssen und schnell schloss er diese in sein Herz. 1869 wurde der Grundstein für sein Schloss gelegt. Als Vorbild galt die Wartburg in Eisennach mit ihrem Sängersaal. Das neue Schloss in der Nähe von Füssen sollte mit den modernsten technischen Eigenschaften ausgestattet werden. Doch das Bauprojekt stellte sich schnell als Herausforderung dar. Die Pläne zu umfangreich und die Bedingungen der Lage sehr schwierig. So konnten erst 1884 die ersten Räume der Burg bezogen werden. Schloss Neuschwanstein war der letzte Aufenthaltsort des König Ludwig II, bevor er nach Schloss Berg am Starnberger See gebracht wurde und dort verstarb.

Übernachtung im Best Western Plus Hotel Füssen oder gleichwertig

Inklusive Frühstück

Sie übernachten im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 9
München
München - Stadtbesichtigung
Marienplatz, München

München - Stadtbesichtigung

Entfernungen: Füssen-München ca. 110 km, ca. 1:50 Stunden

Heute geht es in die Landeshauptstadt, nach München. München ist gespickt mit vielen sehenswerten Kirchen, Schlössern, Museen, Parks und Biergärten. Es erwartet Sie eine Führung durch die Altstadt mit den wichtigsten Höhepunk-ten. Es bleibt aber sicherlich noch Zeit für eigene Erkundungen. Erkunden Sie die Attraktionen am und um den Marienplatz mit dem neuen Rat-haus, der Frauenkirche und den Alten Peter (St. Peterskirche). Alle Attraktionen sind nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. Wer etwas shoppen möchte kann nun weiter Richtung Stachus, zu den Stachus Passagen im Untergeschoss. Wer lieber Märkte und Essen bevorzugt der sollte weiter zum Viktualienmarkt. Er ist Münchens größter Markt und wird nicht selten als „gute Stube der Stadt“ be-zeichnet. Hier finden Sie auf 22.000 m² ein riesiges Angebot an Obst, Gemüse, Fischhändler, Metzger, Feinkostläden und vieles mehr. Wer die „la Dolce Vita“ in München erleben und spüren möchte, der sollte zum Odeonsplatz. Hier erwarten Sie viele Menschen, eine Kirche im italienischen Spätbarock und eine Loggia im florentinischen Design. Um den Odeonsplatz herum befinden Sie königliche Resi-denz samt Hofgarten, die Theatinerkirche und einige Stadtpalais. Wer möchte pickt sich seine Schwerpunkte raus oder macht einen etwas längeren Spazier-gang und besucht all diese Highlights. Egal wie Sie sich entscheiden, ein steht fest. Lassen Sie den Abend im Hofbräuhaus ausklingen. Dort erwarten Sie Tradi-tion gepaart mit Gemütlichkeit. Genießen Sie die regionale Küche, Musik und Volkstänze, Kellner in Tracht und die geschichtsträchtige Atmosphäre.

Übernachtung im Leonardo Hotel München City Center oder gleichwertig

Inklusive Frühstück

Übernachtung im 4* Leonardo Hotel München City Center oder gleichwertig.

Tag 10
Rothenburg ob der Tauber
Rothenburg ob der Tauber
deutschland-rothenburg-Altstadt-Gasse

Rothenburg ob der Tauber

Entfernungen: München-Rotenburg ob der Tauber ca. 255 km, 2,5 Stunden

Ihre Reise durch Deutschland führt Sie heute nach Rothenburg ob der Tauber, die mittelalterliche Altstadt in der verträumten Kleinstadt ist weitestgehend erhalten geblieben und bietet daher viele interessante Baudenkmäler und Kulturgüter, die Sie am heutigen Stadt entdecken können. Für viele Besucher ist Rothenburg ob der Tauber auch eine Reise in die Vergangenheit. Erreicht man die Stadt über die Hohenloher Ebene, so kann man sich sehr gut vorstellen wie einst Handelsleute oder Soldaten im Mittelalter Rothenburg erblickt haben. Von hier aus sehen Sie keine moderne Architektur. Sie haben einen einzigartigen Blick auf die Altstadt der Stadt.

Die einzigartige Lage der Stadt über dem Taubertal, die Fachwerkromantik sowie die historische Altstadt machen Rothenburg ob der Tauber zum Inbegriff des mittelalterlichen Deutschlands. Genießen Sie bei einem Spaziergang auf der Stadtmauer die einzigartige Atmosphäre der Stadt. Oder nutzen Sie den Tag und besuchen Sie eins der zahlreichen Museen oder Kirchen. Rotheburg ob der Tauber macht es einen leicht in die Vergangenheit einzutauchen. Doch die Stadt hat mehr zu bieten als mittelalterlichen Charme. Ebenso stehen der Weinanbau und Verkostung im Fokus.

Lassen Sie Ihren letzten Urlaubstag auf dieser Reise bei einem guten Glas Wein ausklingen.

Übernachtung im Der Reichsküchenmeister oder gleichwertig

Inklusive Frühstück

Übernachtung im 4* Hotel Der Reichsküchenmeister oder gleichwertig. Das Reichsküchenmeister liegt in der mittelalterlichen Stadt Rothenburg ob der Tauber. Sie nächtigen in stilvollen Zimmer, die alle unterschiedlich gestaltet sind. Die Zimmer verfügen über eine Größe zwischen 17 und 25 m².

Tag 11
Rothenburg ob der Tauber
Rothenburg ob der Tauber - Abreise

Rothenburg ob der Tauber - Abreise

Nach dem Frühstück können Sie Rothenburg ob der Tauber weitererkunden oder Sie treten die Heimreise an. Die Abreise erfolgt in Eigenregie.

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Kombinieren Sie diese Hauptreise nach individuellen Wünschen mit

Tipps von unserem Reiselandexperten

Claudia Kierspel Zielgebietsmanagerin

Freiburg genießen
Während Ihres Aufenthaltes in Freiburg sollten Sie unbedingt den ältesten Biergarten der Freiburger Innenstadt besuchen. Bei schönem Wetter lässt es sich unter den alten Kastanienbäumen herrlich aushalten. Die Hausbrauerei Feierling ist nicht nur bekannt für sein helles Vollbier, auch werden hier saisonale Spezialbiere gebraut. Darüber hinaus bietet die Speisekarte viele leckere Gerichte die überwiegend mit frischen Produkten aus der Region hergestellt werden.

Geschäftsführung
Michael Tenzer Geschäftsführer

Die Seitengassen muss man erleben
Die malerische Altstadt und die Ufer am Necker machen Heidelberg zu einer der schönsten und romantischsten Städte in Deutschland. Der Bummel durch die alten Gassen und entlang Wege am Fluss ist ein Muss. Neben den Flaniermeilen sind es aber vor allem die Seitengassen von der Altstadt hinunter zum Neckar. Hier findet man in uralten toll restaurierten Häusern viele kleine Läden wie z.B. den nostalgischen Zuckerladen mit bis zur Decke vollgestopften Süßigkeiten aus aller Welt. In der Haspelgasse lohnt sich ein Besuch der ältesten Schokoladenmanufaktur der Stadt, dem Cafe Knösel. Und das beste Eis in riesigen Kugeln gibt es in der Steingasse bei Gelato Go.

Länderinformation Deutschland

Klima

Überblick

Deutschland liegt in der gemäßigten Zone. Klimatisch gibt es dennoch regionale Unterschiede. Die Sommer sind heiß, die Winter kalt bis mild; langanhaltende Kälteperioden mit Schnee und Frost sind jedoch außer in den Alpen und an der Küste selten.

Der Südosten ist von kontinentalem Klima geprägt. 

Der Südwesten erlebt im Sommer immer häufiger Hitzerekorde und -wellen sowie Trockenheit oder das Einströmen von subtropischen Luftmassen. Auch die Ballungsräume im Westen und im Südosten erleben vermehrt sehr heiße Sommer.

Maritimes Klima an den Küsten. An der Nordsee sind die Sommer regenreicher als an der Ostsee.

In den Alpen schrumpfen aufgrund des Klimawandels flächenmäßig die schneesicheren Gebiete und es wird in den kommenden zwanzig Jahren immer weniger schneesichere Gebiete geben. Der alpine Sommertourismus profitiert hingegen von den immer wärmer werdenden Temperaturen.

Beste Reisezeit

Die Skisaison geht in den Alpen von Dezember bis März. Optimale Bedingungen findet man meist im Januar. In den letzten Jahren war der Dezember häufig zu warm für gute Bedingungen für Skifahrer.

Am angenehmsten ist das Wetter in Deutschland in der Regel von Mai bis Oktober. 

Klimatabelle Deutschland, Dresden

Jan.Feb.MärzApr.MaiJuniJuliAug.Sept.Okt.Nov.Dez.
Max. Temperatur °C2481319212424191474
Min. Temperatur °C-3-213811131310720
Sonnenstunden / Tag234567775421
Regentage1099101011109981012

Klimatabelle Deutschland, Heidelberg

Jan.Feb.MärzApr.MaiJuniJuliAug.Sept.Okt.Nov.Dez.
Max. Temperatur °C3591418212323201484
Min. Temperatur °C-2-11491214131062-1
Sonnenstunden / Tag234577876422
Regentage1081010101099781010

Klimatabelle Deutschland, Frankfurt

Jan.Feb.MärzApr.MaiJuniJuliAug.Sept.Okt.Nov.Dez.
Max. Temperatur °C3591419222424201474
Min. Temperatur °C-2-11381113131062-1
Sonnenstunden / Tag234577775321
Regentage1081010101099781010

Klimatabelle Deutschland, Freiburg

Jan.Feb.MärzApr.MaiJuniJuliAug.Sept.Okt.Nov.Dez.
Max. Temperatur °C3591418212323201484
Min. Temperatur °C-2-11491214131062-1
Sonnenstunden / Tag234577876422
Regentage1081010101099781010

Klimatabelle Regensburg, Bayerischer Wald

Jan.Feb.MärzApr.MaiJuniJuliAug.Sept.Okt.Nov.Dez.
Max. Temperatur °C1391419222424191372
6in. Temperatur °C-4-3138111313951-2
Sonnenstunden / Tag224567776522
Regentage989810111110881010

Klimatabelle München

Jan.Feb.MärzApr.MaiJuniJuliAug.Sept.Okt.Nov.Dez.
Max. Temperatur °C3491318212323191374
Min. Temperatur °C-4-3037101312950-2
Sonnenstunden / Tag233567876432
Regentage1091111121412111091111

Klimatabelle Deutschland, Chiemsee

Jan.Feb.MärzApr.MaiJuniJuliAug.Sept.Okt.Nov.Dez.
Max. Temperatur °C3591519222424191484
Min. Temperatur °C-4-3048111313951-3
Sonnenstunden / Tag234567776532
Regentage101011813141212109911

Pass- und Visabestimmungen

Personalausweise/Identitätskarten

[1] U. a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten mit während des Aufenthalts gültigem Personalausweis/Identitätskarte einreisen:

EU-Länder und Schweiz.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 3 Monate über die Ausreise hinaus gültig sein. Die Reisepässe von EU- und EFTA-Bürgern müssen während des Aufenthalts gültig sein.  

Achtung: Die Anforderungen von Fluggesellschaften können hiervon abweichen.

Anmerkung zum Reisepass

Die Bundesrepublik Deutschland ist Unterzeichner und Anwender der EU-Rechtsakte (Schengener Abkommen).

Anmerkung zum Sichtvermerk im Reisepass

Achtung: Visumpflichtige Personen müssen während ihres Aufenthaltes im Schengen-Raum einen Pass oder ein anderes anerkanntes Reisedokument sowie das Schengen-Visum mitführen.

Für alle Personen ab 16 Jahren besteht in Deutschland Ausweispflicht mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Visainformationen

Achtung: Wer sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebite, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten hat, muss sich vor der Einreise nach Deutschland digital auf www.Einreiseanmeldung.de registrieren. Weitere Informationen zur Einreise aus Risikogebieten und aus Virusvariantengebieten gibt es hier.

Ein Visum ist allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger u.a. folgender Länder für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten innerhalb von 180 Tagen:

(a) EU-Länder und Schweiz.

(b) [2] Türkische Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land oder Monaco besitzen.

Kosten

Anfragen an die Konsularabteilung der Botschaft.

Schengen-Visum: 60 €.

Nationales Visum: 75 €.

Visaarten und Kosten

Einreise-, Transitvisum und Aufenthaltsgenehmigung. Auskünfte erteilt die zuständige konsularische Vertretung.

Gültigkeit

Einreisevisum: für ein- und mehrmalige Einreise, bis zu 3 Monaten ohne Erwerbstätigkeit.
Flughafentransitvisum: von der Nationalität abhängig; bis zu maximal 5 Tage für ein- oder mehrmalige Einreise.
Transitvisum (über Landweg): maximal 5 Aufenthaltstage bei ein- oder mehrmaliger Einreise.

Transit

Visumpflichtige Reisende, die aus einem Nicht-Schengenland einreisen und über die Flughäfen
Berlin Tegel (06.00-23.00 Uhr),
Düsseldorf (06.00-21.00 Uhr),
Frankfurt/Main (24 Std.),
Hamburg (04.30-23.30 Uhr),
Köln/Bonn (04.30-23.00 Uhr) oder
München (24 Std.)
ohne weitere Zwischenlandungen in Deutschland mit dem gleichen Flugzeug oder dem ersten Anschlussflug innerhalb von 24 Stunden in ein anderes Nicht-Schengenland weiterreisen und gültige Dokumente für die Weiterreise besitzen, benötigen kein Transitvisum. Der Transitbereich des Flughafens darf nicht verlassen werden.

Staatsbürger bestimmter Länder benötigen jedoch in jedem Fall ein Transitvisum.

Anmerkung für türkische Staatsangehörige: U. a. türkische Staatsbürger ohne gültigen Aufenthaltstitel für ein Schengen-Land benötigen in jedem Fall ein Transitvisum, auch wenn sie mit dem gleichen Flugzeug weiterreisen.

Persönlich bei der zuständigen konsularischen Vertretung im Wohnsitzland des Antragstellers.

Antrag erforderlich

Je nach Nationalität, Grund und Dauer des Aufenthalts unterschiedlich. Nähere Angaben erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen.

Schengen-Visum:
(a) (a) Reisepass, der noch mindestens 3 Monate über die Visumgültigkeit hinaus gültig ist, sowie Kopien der ersten vier Seiten des Reisepasses. Der Reisepass muss innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt worden sein und über genügend freie Seiten verfügen.

(b) Ggf. alle Dokumente (im Original), die den Zweck (z. B. Einladung von Privatpersonen oder Firmen, ärztliches Attest und Terminvereinbarung beim behandelnden Arzt oder in einem Krankenhaus) und die Bedingungen des geplanten Aufenthalts (z. B. Hotelreservierung) rechtfertigen.

(c) Dokumente, die beweisen, dass der (eingeladene) Ausländer über ausreichende Mittel zur Bestreitung der Kosten für Aufenthalt und Rückreise sowie für eventuelle Kosten für seine ärztliche Versorgung verfügt, ggf. in Form einer Kostenübernahmeverpflichtung.

(d) Dokument, das beweist, dass der Ausländer auf individueller oder kollektiver Grundlage Inhaber einer die Kosten für die Rückführung aus ärztlichen Gründen, die dringende ärztliche Behandlung und/oder Krankenhausversorgung deckenden gültigen Auslandsreisekrankenversicherung ist. Grundsätzlich muss der Antragsteller eine Versicherung im Wohnsitzstaat abschließen. Wenn der Gastgeber eine Versicherung für den Antragsteller abschließt, so muss er dies im eigenen Wohnsitzstaat tun. Die abgeschlossene Versicherung muss für das gesamte Gebiet der Schengen-Staaten und für die ganze Dauer des Aufenthalts gelten. Die Versicherung muss eine minimale Deckung von 30.000 € aufweisen.

(e) Gebühr in bar. Bei postalischer Antragstellung ist die Gebühr sowie zusätzliche Bearbeitungsgebühren bei Erhalt der Postsendung mit dem visierten Pass in bar zu zahlen.

(f) 2 biometrische Passfotos.

(g) 1 ausgefülltes Antragsformular.

Arbeitserlaubnis
Antrag muss im Reiseland gestellt werden, Voraussetzung ist eine Aufenthaltsgenehmigung. Mit einer Bearbeitungsdauer von 6-10 Wochen muss gerechnet werden, da die Zustimmung der zuständigen Ausländerbehörde eingeholt werden muss. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder sowie von Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland und den USA gelten Ausnahmeregelungen. Staatsangehörige aller Länder, die in der Bundesrepublik Deutschland Arbeit aufnehmen, müssen im Besitz eines gültigen Reisepasses sein.

Schengen-Visa

Staatsangehörige von visumpflichtigen Ländern müssen vor der Einreise in den Schengenraum ein Schengenvisum für das Land beantragen, in das zuerst bei der Durchreise durch den Schengenraum eingereist wird. Dieses wird nur bei der zuständigen konsularischen Vertretung des Landes, in dem die Person ihren dauerhaften Wohnsitz hat, ausgestellt.

Temporärer Wohnsitz

Visumpflichtige Staatsbürger müssen die Aufenthaltsgenehmigung vorab bei den deutschen Auslandsvertretungen beantragen.

EU-Bürger und Schweizer, die sich länger als 3 Monate im Land aufhalten wollen, müssen sich ihr Aufenthaltsrecht bei der zuständigen Verwaltungsbehörde innerhalb von 90 Tagen nach der Einreise bestätigen lassen. Dazu ist der gültige Reisepass, zwei Passfotos und der Finanzierungsnachweis notwendig.

Bearbeitungsdauer

Kurzfristiger Aufenthalt: Zwischen 2 und 10 Arbeitstagen.
Längerfristiger Aufenthalt: Mehrere Monate.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Visumpflichtige Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel und gültige Rück- oder Weiterreisetickets verfügen.

Gesetzlich vorgeschriebene Registrierung

Visumpflichtige Ausländer müssen sich bei der Ausländerbehörde registrieren lassen. Dazu ist eine Anmeldung beim zuständigen Einwohnermeldeamt notwendig.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass, Reisepass oder Personalausweis.

Österreicher: Personalausweis oder eigener Reisepass.

Schweizer: Identitätskarte oder Kinderausweis für Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr (ab 11 Jahren mit Lichtbild) oder eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Hinweis: Alleinreisenden Minderjährigen wird empfohlen, eine schriftliche Reiseerlaubnis ihrer Eltern / Sorgeberechtigten mit sich zu führen.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreise mit Haustieren

Vögel aus allen Ländern benötigen eine Einfuhrgenehmigung. Davon ausgenommen sind Sittiche und bis zu drei Papageien, die keine Einfuhrgenehmigung benötigen, wenn pro Tier ein Gesundheitszeugnis in deutscher Sprache vorliegt, das bei der Einreise nicht älter als 10 Tage ist und aus dem hervorgeht, dass das Tier in den letzten 30 Tagen vor der Einreise keine Krankheiten hatte.

Hunde, Katzen und Frettchen aus EU-Ländern und aus nicht tollwutfreien Drittstaaten benötigen einen EU-Heimtierausweis (pet pass), der nur von dazu ermächtigten Tierärzten ausgestellt werden kann, und müssen als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen. Aus dem Heimtierausweis muss hervorgehen, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut, vorgenommen wurde. Die Einfuhr ist auf 5 Tiere beschränkt. Heimtiere unter 4 Monate sind von der Impfpflicht gegen Tollwut ausgenommen. 
 
Für Hunde, Katzen und Frettchen sowie für Vögel und Kleintiere aus nicht tollwutfreien Drittstaaten gilt die folgende zusätzliche Vorschrift:
Für jedes Tier wird ein Gesundheitszeugnis benötigt. Für den Eintritt in das EU-Gebiet muss bei den Haustieren 3 Monate vor der Einreise eine Untersuchung auf Anwesenheit von vakzinalen Antikörpern durchgeführt werden. Ausnahme: Die 3-Monatsfrist gilt nicht für Heimtiere aus dessen EU-Heimtierausweis hervorgeht, dass die Blutentnahme durchgeführt wurde bevor dieses Tier das Gebiet der Gemeinschaft verlassen hat und dass bei der Blutanalyse genügend Antikörper auf Tollwut nachgewiesen worden sind.
 
Für Hunde, Katzen und Frettchen aus tollwutfreien Drittstaaten (z.B. Schweiz, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Vatikanstadt) kann ebenfalls der Heimtierausweis, der eine gültige Tollwutimpfung bestätigt, für die Einfuhr benutzt werden.

Wiedereinreisebedingungen nach Deutschland:
Bei der Rückreise aus EU-Ländern und Norwegen fordert der deutsche Zoll Heimtierausweis, implantierten Mikrochip und Tollwut-Impfung. Bei der Rückreise aus tollwutgefährdeten Drittländern wie z.B. die Türkei, Russland und Tunesien ist zusätzlich eine Bescheinigung vorzulegen, dass das Tier vor der Ausreise auf Tollwut-Antikörper untersucht wurde.

Hinweis: Verboten ist die Einfuhr der Hunderassen Pitbull-Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire-Bullterrier und Bullterrier sowie von Hunden aus Kreuzungen mit diesen Rassen. Jedes Bundesland hat zudem eigene Vorschriften.

Weitere Informationen zu Einreisebestimmungen für Haustiere sind beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie beim Deutschen Zoll erhältlich.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 3 Monate über die Ausreise hinaus gültig sein. Die Reisepässe von EU- und EFTA-Bürgern müssen während des Aufenthalts gültig sein.  

Achtung: Die Anforderungen von Fluggesellschaften können hiervon abweichen.

Visainformationen

Achtung: Wer sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebite, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten hat, muss sich vor der Einreise nach Deutschland digital auf www.Einreiseanmeldung.de registrieren. Weitere Informationen zur Einreise aus Risikogebieten und aus Virusvariantengebieten gibt es hier.

Ein Visum ist allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger u.a. folgender Länder für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten innerhalb von 180 Tagen:

(a) EU-Länder und Schweiz.

(b) [2] Türkische Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für ein Schengen-Land oder Monaco besitzen.

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Bundesrepublik Deutschland.

Hauptstadt

Berlin.

Geographie

Deutschland grenzt im Norden an Dänemark, im Westen an die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich, im Süden an die Schweiz und Österreich. Die östlichen Nachbarn der Bundesrepublik sind die Tschechische Republik und Polen. Im Nordwesten bildet die Nordsee eine natürliche Grenze. Die deutsche Ostseeküste erstreckt sich von der dänischen Grenze bis nach Polen.

Von Süden nach Norden kann man drei Landschaftsräume unterscheiden – die Alpen mit dem Alpenvorland, die waldreiche Mittelgebirgszone und die Norddeutsche Tiefebene. Das Rheinland, der Schwarzwald und Bayern sind die traditionellen Urlaubsgebiete im Westen Deutschlands. Im Osten Deutschlands, besonders in der Mark Brandenburg und in Mecklenburg, gibt es unzählige Seen. Die Tiefebenen gehen in das Hügel- und Bergland der Lausitz und Sachsens über. Das Elbsandsteingebirge südlich von Dresden beeindruckt mit seinen bizarren Felsformationen. Das Erzgebirge ist ein beliebtes Wintersport- und Erholungsgebiet. Im Herzen Deutschlands liegen Thüringen und der Harz, waldreiche Mittelgebirge, in denen man herrlich wandern kann.

Zum deutschen Teil der Alpen gehören die Allgäuer Alpen, die Bayerischen Alpen (mit Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, 2964 m) und die Berchtesgadener Alpen. Charakteristisch für diese Region sind Hochgebirgsformen mit Graten und steil abfallenden Wänden. Das Alpenvorland ist eine weite, hügelige Hochebene, die sich nach Norden und Nordosten zur Donauebene hin erstreckt. Moore, Hügelketten und Seen bestimmen das Landschaftsbild.

Elbe, Oder, Weser, Rhein, Mosel, Donau, Isar, Main und Neckar sind die wichtigsten Flüsse Deutschlands. Der größte natürliche See ist der zwischen der Bundesrepublik, der Schweiz und Österreich gelegene Bodensee.

Regierung

Demokratisch-parlamentarischer Bundesstaat, seit 1949. Grundgesetz von 1949, zuletzt geändert 2014. Das Parlament, der Bundestag, hat 631 Abgeordnete. Legislaturperiode: 4 Jahre. Die Zustimmung des Bundesrates, der die einzelnen Länder vertritt, ist für bestimmte Gesetze erforderlich. Er besteht aus 69 Mitgliedern, die von den einzelnen Ländern bestimmt und abberufen werden. Die exekutive Gewalt unterliegt der Bundesregierung, der der Bundeskanzler vorsteht. Jedes Bundesland hat seine eigene Verfassung, Legislative (Landtag) und Regierung und kann somit Gesetze verabschieden, sofern sie nicht unter die Zuständigkeit des Bundes fallen. Deutschland ist EU-Mitglied.

Staatsoberhaupt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, seit Februar 2017.

Regierungschef

Bundeskanzlerin Angela Merkel, seit 2005.

Elektrizität

230 V, 50 Hz.

Zeitzone

Central European Time: MEZ +2 (MEZ +3 vom 28 März bis 31 Oktober 2021)

Übersicht

Das moderne Deutschland nimmt in Europa einen zentralen Platz ein – sowohl geografisch als auch politisch – und ist eine unglaublich vielseitige Reisedestination.

Es ist ein Land der schönen Künste, des schäumenden Bieres, der Fachwerkstädtchen und dynamischen Großstadtlandschaften. Wer das „typisch Deutsche“ sucht, wird von der Realität überrascht sein.

Deutschland hat die Fesseln seiner unrühmlichen Vergangenheit abgeschüttelt und ist heute ein Land von bemerkenswerter Vielfalt, berühmt sowohl für seine zukunftsweisende Architektur als auch für seine Bilderbuchlandschaften. Besucher werden in Deutschland eine interessante Mischung aus Natur, Kunst und Kreativität vorfinden.

Die Hauptstadt Berlin ist schick und lebenslustig und hat den Ruf – wie ursprünglich schon in den wilden zwanziger Jahren – eine Stadt zu sein, in der alles geht. Das ganze Gegenteil der quirligen Hauptstadt sind akademisch ambitionierte Universitätsstädte wie Heidelberg und Freiburg, die eine Atmosphäre von Ruhe und Friedlichkeit vermitteln.

Deutschland feierte 2019 dreißig Jahre seit dem Mauerfall.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Deutschland wird von über 100 internationalen Luftverkehrsgesellschaften angeflogen. Allein die nationale Fluggesellschaft Lufthansa (LH) verbindet Deutschland mit mehr als 140 Städten weltweit.

Von Österreich: Lufthansa (LH), Eurowings (EW) und Austrian Airlines (OS) fliegen im Liniendienst deutsche Flughäfen an. 

Von der Schweiz: Lufthansa (LH), Eurowings (EW) und Swiss (LX) bieten Linienflüge von Zürich zu zahlreichen deutschen Zielen an.

Flugzeiten

Wien - Frankfurt: 1 Std. 25 Min. Zürich - Frankfurt: 1 Std.

Anreise mit dem Pkw

Ein erstklassiges Straßenverkehrsnetz verbindet Deutschland mit allen Nachbarstaaten.

Fernbus: Zahlreiche Reisebusunternehmen fahren regelmäßig in die Bundesrepublik. U.a. Eurolines und Flixbus fahren von Österreich und der Schweiz nach Deutschland.

Maut: Die Straßennutzung ist in Deutschland gebührenfrei.

Unterlagen: Der nationale Führerschein ist ausreichend.

 

Anreise mit der Bahn

Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und ihren europäischen Nachbarländern bestehen ausgezeichnete Bahnverbindungen.

Im Folgenden werden die wichtigsten Zugverbindungen aufgelistet:

Es gibt schnelle EuroCity- und InterCityExpress-Verbindungen der Deutschen Bahn im 1- oder 2-Stundentakt u.a. nach Amsterdam, Kopenhagen, Warschau, Prag, Brüssel, Paris, Budapest, Wien und Zürich.

Der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV bedient u.a. folgende Strecken: Stuttgart - Paris (Fahrtzeit: 3 Std. 40 Min.), Frankfurt - Paris (Fahrtzeit: 3 Std. 50 Min.), München - Paris (Fahrtzeit: 5 Std. 42 Min.), Frankfurt – Marseille (über Straßburg, Lyon, Avignon, Aix-en-Provence) (Fahrtzeit: 7 Std. 50 Min.).

ICE-Züge mit Neigetechnik (ICE T) fahren von Zürich nach München und Stuttgart sowie von Wien nach Frankfurt.

Der österreichische Railjet verkehrt siebenmal pro Tag, der ICE-T einmal täglich zwischen Wien und München (Fahrtzeit: knapp 4 Std.). Der Railjet verbindet München außerdem viermal täglich via Wien mit Budapest (Fahrtzeit: 7 ¼ Std.). Man erreicht mit ihm außerdem Stuttgart, Mannheim und Frankfurt.

Einen Überblick über Nachtzugverbindungen gibt das Nachtzug-Portal http://trainite.eu/.

Die Nightjet-Nachtzüge verkehren u.a. zwischen Deutschland und Österreich sowie der Schweiz:

Berlin - Wien
Hamburg - Berlin - Freiburg(B) - Basel - Zürich
Hamburg - Hannover - München - Innsbruck
Hamburg - Hannover - Passau - Linz - Wien
Düsseldorf - Köln - Frankfurt - München - Innsbruck
Düsseldorf - Köln - Frankfurt - Linz - Wien
München - Salzburg - Wien - Budapest (Verbindung der Nightjet-Partner)
Berlin - Dresden - Prag - Wien/Budapest (Verbindung der Nightjet-Partner)
 
Der Alpen-Sylt-Nachtexpress verbindet Salzburg mit Sylt.

Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge fahren täglich von Köln und Aachen aus nach Lüttich, Brüssel und Paris. In Thalys-Zügen gibt es Sonderangebote für Gruppen und fürs Wochenende. Kinder fahren bis zu einem Alter von 3 Jahren kostenlos.

Im Kölner Hauptbahnhof befindet sich eine Thalys Ticket-Verkaufstelle.
 
Der ICE International Amsterdam verbindet Amsterdam (Niederlande) mit Frankfurt/M. über Köln (Fahrtzeit: < 4 Std.) und Amsterdam mit Berlin über Hannover bis zu siebenmal täglich im 2-Stundentakt.
 
Der ICE International Brüssel verbindet sechsmal täglich Brüssel (Belgien) mit Frankfurt/M. (Fahrtzeit: 2 Std. 58 Min.).

Autoreisezüge

Autoreisezüge nach Hamburg fahren sowohl von Lörrach als auch von Verona aus.

Ein Autoreisezug der ÖBB verkehrt
- zwischen Wien und Hamburg, Düsseldorf und
- zwischen Innsbruck und Hamburg, Düsseldorf.

Bahnpässe

Fahrkarten und Ermäßigungen für Bahnreisen in Europa:
Im Folgenden sind die wichtigsten Spar-/Kombitickets und Sonderangebote für Bahnreisen von Deutschland in das europäische Ausland aufgelistet. Ausführliche Tarif-/Fahrplaninformationen sind von den DB-Infozentren erhältlich.

Interrail: Sämtliche Personen mit Wohnsitz in Europa können Interrail nutzen.

Der Interrail One Country Pass ist erhältlich für Reisen in rund 30 europäischen Ländern einschließlich Nordmazedonien und der Türkei und ist im jeweiligen Land an wahlweise 3, 4, 5, 6 oder 8 Tagen innerhalb 1 Monats gültig. Ermäßigungen gibt es für Jugendliche (12-27 Jahre) und Senioren (über 60 Jahre). Bis zu 2 Kinder (4-11 Jahre) fahren in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.

Der Interrail Global Pass ermöglicht Reisen durch rund 30 Länder und wird mit unterschiedlichen Gültigkeitsdauern angeboten. Es können entweder 5 Tage aus 15 Tagen Gesamtgültigkeit oder 7, 10 oder 15 Tage aus 1 Monat gewählt werden. Möglich ist auch eine kontinuierliche Zeitdauer von 15 oder 22 Tagen sowie von 1, 2 oder 3 Monaten. Es gelten dieselben Ermäßigungen wie für den Interrail One Country Pass (s. oben).

RAILPLUS: Als Zusatz zur BahnCard, ermöglicht Railplus in bis zu 28 europäischen Ländern eine Ermäßigung von 25% auf den Flexpreis der Auslandsstrecke bei grenzüberschreitenden Bahnreisen, jedoch nicht im reinen Binnenverkehr des Reiselandes.

Sparpreis Europa: Die Bahn bietet mit Sparpreis Europa Tickets für Reisen in viele europäische Länder an.

 

Anreise mit dem Schiff

Die Donau verbindet Deutschland mit den Donau-Ländern. Regelmäßige Fährverbindungen nach Deutschland bieten die verschiedensten Schifffahrtslinien an.

Informationen erteilt der Verband der Fährschiffahrt & Fährtouristik e.V., Tel. 040 21 999 828.

Kreuzfahrtschiffe

Bodenseeschifffahrt: Romanshorn/Schweiz - Friedrichshafen; Bregenz/Österreich - Konstanz.

Color Line: Oslo/Norwegen - Kiel. 

DFDS Seaways: Klaipeda/Litauen - Kiel.

Scandlines: Rødby/Dänemark - Puttgarden/Fehmarn; Gedser/Dänemark - Rostock; Trelleborg/Schweden - Rostock; Trelleborg/Schweden - Sassnitz/Rügen; Ventspils/Lettland - Rostock.

Stena Line: Göteborg/Schweden - Kiel.

TT-Line: Trelleborg/Schweden - Rostock; Trelleborg/Schweden - Travemünde.

Finnlines: Lübeck/Travemünde - Rostock - Gdynia/Polen - Helsinki/Finnland). 

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Lufthansa (LH) ist die bekannteste innerdeutsche Fluggesellschaft. Eurowings (EW) verbindet zahlreiche deutsche Städte miteinander. 

Im Sommer werden Verbindungen durch Bedarfsflugdienste mit festen Abflugzeiten nach Helgoland, Sylt und auf einige ostfriesische Inseln wie Usedom angeboten.

Air Hamburg (HH) fliegt ab Hamburg nach Helgoland, Sylt und Juist.

In den Sommermonaten fliegen Eurowings (EW) von Stuttgart und Easyjet (U2) von Berlin nach Sylt.
Darüber hinaus stehen auf Anforderung auch Taxiflugdienste zwischen allen Verkehrsflughäfen zur Verfügung.

Lufthansa fliegt u.a. ab Frankfurt und München nach Westerland (Sylt).

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Deutschland verfügt über ein hochmodernes Autobahnnetz von über 12.000 km. Das Gesamtstraßennetz umfasst rund 630.000 km. Bleifreies Benzin ist an jeder Tankstelle erhältlich. Über 700 Raststätten, Tankstellen, Motels und Kioske sind entlang der Autobahnen 24 Std. geöffnet. In Deutschland steht ein relativ dichtes Netz aus Ladestationen für E-Autos. Das Wasserstofftankstellen-Netz befindet sich im steten Ausbau, einen aktuellen Überblick über die Standorte bietet H2.Live

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Ein telefonischer Info-Service mit aktuellen Informationen zu Staus, Straßenzustand, Baustellen usw. steht unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 510 11 12 Montag bis Samstag von 8-20 Uhr zur Verfügung. Genaue Auskünfte über Tankstellen, Raststätten und Motels an den Autobahnen finden sich über die Autobahn Tank & Rast GmbH & Co.

Automobil-Clubs: Der Allgemeine Deutsche Automobil Club (ADAC) aus München und der Frankfurter Automobilclub von Deutschland (AvD) haben Informationsschalter an den wichtigsten Grenzübergängen sowie Geschäftsstellen und Vertretungen in allen größeren Städten. Mitgliedern angeschlossener ausländischer Automobil-Clubs wird technische Hilfe geleistet. Landkarten und Reiseführer können in den Büros der Organisationen erworben werden. Auch Schneeketten können gemietet werden.

Der ADAC-Reiseruf benachrichtigt Autofahrer in Notfällen mit Radiodurchsagen. Auf allen Sendern werden ganzjährig Straßenverkehrsberichte ausgestrahlt. Außerdem gibt es den Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) und den Auto Club Europa (ACE).

Autovermietung

Firmen wie Avis, Europa Service, Hertz, Sixt und Budget verleihen Kraftfahrzeuge für einen Mindestzeitraum von 24 Stunden. Buchungsbüros stehen an allen Flughäfen, in Städten und an zahlreichen Bahnhöfen zur Verfügung. Die Preise richten sich nach dem Wagentyp. In den größeren Städten kann man auch Wagen mit Chauffeur mieten. Auf Anfrage wird ein Wagen am Flughafen, Bahnhof oder Hotel bereit gestellt. Mehrere Fluggesellschaften (einschließlich Lufthansa) bieten »Fly & Drive« an.

Taxi

Taxis stehen überall zur Verfügung. Es werden Wartegebühren und andere Zuschläge verlangt. Alle Taxis haben Taxameter. Den Taxiruf erreicht man mobil deutschlandweit unter der Nummer 22456. Mehr Infos unter www.22456taxi.de.

Fahrrad

Fahrräder und Roller können bei zahlreichen Verleihfirmen angemietet werden.

Reisebus

Eurolines und Flixbus verbinden die deutschen Städte miteinander.

Vorschriften

Die Verkehrszeichen sind den internationalen Zeichen angepasst.

- Kinder unter 12 Jahren, bis zu einer Körpergröße von 150 cm, müssen mit geeigneten Kindersitzen (für größere Kinder i.d.R. Sitzerhöhung) gesichert werden.

- Anschnallpflicht besteht auf Vorder- und Rücksitz.

- Eine Warnweste muss im Auto mitgeführt werden.

- Die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons ist während der Fahrt verboten; die Benutzung von Freisprecheinrichtungen dagegen erlaubt.

- An ausländischen Kraftfahrzeugen muss das Nationalitätszeichen des Heimatlandes angebracht sein.

- Es empfiehlt sich, stets für einen vollen Tank zu sorgen. Wer mit leerem Tank auf der Autobahn liegen bleibt, kann gebührenpflichtig abgeschleppt und bestraft werden.

- Warndreieck und Verbandskasten müssen mitgeführt werden.

- Promillegrenze: 0,5 ‰.

- Promillegrenze für Fahranfänger: 0,0 ‰. (Es besteht ein Alkoholverbot während der zweijährigen Führerschein-Probezeit sowie bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres).

- Es herrscht eine situative Winterreifenpflicht, d.h., Sommerreifen sind bei winterlichen Straßenverhältnissen (Schneeglätte, Schneematsch, Reifglätte oder Glatteis) nicht gestattet. Die Winterreifenpflicht ist nicht an ein bestimmtes Anfangs- und Enddatum geknüpft.

- Autofahrern wird empfohlen außerorts auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren.

- Motorräder müssen tagsüber mit Abblendlicht fahren.

- Für Motorradfahrer besteht Helmpflicht.

Höchstgeschwindigkeiten:
Innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h,
außerhalb geschlossener Ortschaften: 100 km/h;
Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen: 130 km/h, jedoch kein generelles Tempolimit. Für Pkw mit Anhänger (z.B. Wohnwagen) und für Wohnmobile (3,5-7,5 t) gilt auf Straßen und Autobahnen höchstens 100 km/h.
Regionale Geschwindigkeitsbegrenzungen sind ausgeschildert.

Pannenhilfsdienst

Der Pannendienst des Allgemeinen Deutschen Automobil Clubs (ADAC) leistet in ganz Deutschland rund um die Uhr Hilfe.

Darüber hinaus helfen bei Pannen auch der Auto Club Europa (ACE) und der Allgemeine Deutsche Motorsportverband (ADMV).

Die ADAC-Pannenhilfe ist aus dem Festnetz bundesweit unter der gebührenpflichtigen Rufnummer 0180 222 22 22, für Mobilfunk ohne Vorwahl unter 22 22 22 erreichbar. Den ADAC-Notruf erreicht man unter Tel. 089 76 76 76. Der ADAC unterhält außerdem einen Hubschrauber-Notdienst, der über die 112 erreicht werden kann. Die Kosten werden i.d.R. von den Krankenversicherungen übernommen.

An Autobahnen stehen Notrufsäulen zur Verfügung. Bei Anrufen sollte ausdrücklich die »Straßenwachthilfe« verlangt werden. Für den Polizeinotruf und die Unfallrettung wählt man die Rufnummer 110 oder 112 (Feuerwehr).

Dokumentation

Nationaler oder internationaler Führerschein und nationale oder internationale Zulassung sind ein Jahr gültig.

Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Außerdem kann die Grüne Karte die Unfallaufnahme erleichtern. 

 

Unterwegs in der Stadt

Öffentliche Verkehrsmittel: In den Großstädten verkehren Straßen-, U- und S-Bahnen sowie Vorortzüge. Tages- und Sammelkarten können im Voraus gekauft werden. In vielen Großstädten kauft man die jeweils benötigten Fahrkarten vor dem Betreten des öffentlichen Verkehrsmittels an Automaten. Sehr viele öffentliche Verkehrsmittel sind schaffnerlos. Es gibt aber regelmäßige Fahrscheinkontrollen. Fahrgäste ohne gültige Fahrkarte müssen i.d.R. sofort eine Strafe bezahlen.

Pkw: Die Zentren zahlreicher Städte, wie u.a. von Berlin, Dortmund, Frankfurt am Main, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Stuttgart und Tübingen sind so genannte Umweltzonen. In die Umweltzonen dürfen nur Autos, die mit einer Plakette versehen sind, die signalisiert, dass das Auto einen bestimmten Ausstoß an Schad- und Feinstoffen nicht überschreitet. In Stuttgart besteht zudem ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Abgasnorm Euro 4 und älter.

Berlin
Das Berliner Nahverkehrssystem ist ausgezeichnet und umfasst ein ausgedehntes Buslinien- sowie U- und S-Bahnnetz, das durch die Regionalbahn der Deutschen Bahn AG, die Straßenbahn im Ostteil der Stadt sowie die Fährschiffe der Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) und die Ost-Berliner Stern- und Kreisschifffahrt (im Linienverkehr) ergänzt wird.

Mit der Tageskarte (bis 03.00 Uhr des folgenden Tages gültig) kann man beliebig viele Fahrten auf dem gesamten Buslinien-, U- und S-Bahnnetz sowie der BVG-Schiffslinie unternehmen. Ausgenommen sind die BVG-Ausflugsbuslinien.

Die WelcomeCard ist nach Entwertung 48 oder 72 Stunden bzw. 4, 5 oder 6 Tage lang gültig. Man kann in diesem Zeitraum beliebig viele Fahrten mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln im Tarifbereich Berlin unternehmen. Außerdem sind zahlreiche Rabattangebote für kulturelle, sportliche und touristische Attraktionen in Berlin und Potsdam enthalten.

Mit der CityTourCard können alle öffentlichen Nahverkehrsmittel im Tarifbereich Berlin AB genutzt werden. Darüber hinaus ermöglicht die Karte Rabatte von bis zu 30 % bei den Top 10 Sehenswürdigkeiten von Berlin. Die Karte gibt es in drei Varianten: Für 48 Stunden, 72 Stunden bzw. 4, 5 oder 6 Tage. Sie ist erhältlich bei Verkaufsschaltern und -automaten der BVG und S-Bahn Berlin.

Mit der Kleingruppenkarte der BVG können bis zu 5 Personen ab Entwertung bis 03.00 Uhr am Folgetag die öffentlichen Verkehrsmittel in den Tarifbereichen AB, BC oder ABC benutzen.

Mit den regulären Linienbussen 100 und 200 kann man eine Stadtrundfahrt vom Bahnhof Zoo durch die gesamte Innenstadt vorbei an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten bis zum Bezirk Prenzlauer Berg unternehmen.

Weitere Informationen an den Informationsstellen der BVG.

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Das Streckennetz der Deutschen Bahn umfasst ca. 34.000 km. Darunter sind zahlreiche Schnellfahrstrecken für den Hochgeschwindigkeitsverkehr. In Deutschland fahren Hochgeschwindigkeitszüge wie der ICE, Thalys und der TGV.

InterCityExpress-, InterCity-, EuroCity- und Nahverkehrslinien sind bezüglich Ankunfts- und Abfahrtszeiten weitgehend aufeinander abgestimmt. Durch das InterCity-Netz werden über 50 Städte mit InterCity-Zügen im Stundentakt bedient.

XXL-ICEs fahren auf der Strecke Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln - Flughafen Frankfurt - Mannheim - Stuttgart - München. Und auf der Strecke Hamburg - Hannover - Kassel - Frankfurt a.M. - Mannheim - Karlsruhe und weiter in die Schweiz.

Die ICE-Sprinter verkehren nonstop, jeweils in beiden Richtungen, von Frankfurt nach Berlin, Hannover, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Stuttgart und von Hamburg nach Köln, Düsseldorf, Duisburg, Essen.

Die Nightjet-Nachtzüge sind auf folgenden Strecken unterwegs:
Düsseldorf-Köln-Bonn-Mainz-Frankfurt-Nürnberg bzw. Frankfurt-Augsburg-München
Hamburg-Berlin-Halle (Saale)-Freiburg
Hamburg-Hannover-Göttingen-München-Augsburg

Train4you betreibt den Urlaubs-Express-Autoreisezug auf der Strecke Hamburg - München. 

Der BahnTouristikExpress-Autoreisezug bedient die Strecke Hamburg - Lörrach.

Das private Bahnunternehmen Köln-Express GmbH (HKX) verbindet mit dem FlixTrain u.a. Hamburg und Berlin mit Köln sowie Stuttgart mit Berlin u.a. via Darmstadt, Kassel, Frankfurt und Hannover. Außerdem fährt der FlixTrain zwischen Hamburg via Berlin und Leipzig. Als Nachtzug fährt der FlixTrain zwischen München, Berlin und Hamburg.

Locomore-Fernzüge fahren u.a. auf den Strecken von Hamburg nach Köln sowie von Berlin nach Stuttgart.

Nord- und Ostseeküste: Im Sommer fahren IC-Züge aus dem Westen, Süden und Osten Deutschlands zu den Nordseeinseln Föhr und Amrum.

Von München, Nürnberg, Leipzig und Berlin bestehen ICE-Verbindungen zum Ostseebad Binz.

Von München nach Westerland (Sylt).

Von Frankfurt a.M. nach Norddeich Mole.

Von Dresden via Berlin nach Binz auf Rügen.

Aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Berlin, München und Hamburg gibt es IC-Verbindungen nach Züssow, wo es Anschluss an die Usedomer Bäderbahn gibt.

Nach Burg auf Fehmarn besteht eine Verbindung mit dem IC-Zug ab Köln, Dortmund und Bremen.

Ganzjährig gibt es IC-Verbindungen auf der Strecke Dresden - Berlin - Rostock.

Außerdem gibt es die IC-Linie Köln–Norddeich Mole (Fähre nach Norderney und Juist) oder nach Emden Außenhafen zum Fähranleger nach Borkum.

Das Rail & Fly Ticket wird von einer Vielzahl von Fluglinien bzw. Reiseveranstaltern angeboten und beinhaltet die Bahnreise zum/vom jeweiligen Flughafen. 

Der Alpen-Sylt-Nachtexpress verbindet Konstanz am Bodensee mit Sylt. 

Verpflegung: Alle ICE-/EC-/IC-Züge und viele Schnellzüge im innerdeutschen und internationalen Fernverkehr bieten Zugrestaurants, Buffetwagen oder eine fahrbare Minibar.

Schlafwagen: Viele Schlafwagen im internationalen Verkehr sind mit Duschen und Klimaanlagen ausgestattet. Bettplatzreservierungen sollte man im Voraus vornehmen. Einige Züge haben Liegewagen. Bei der Sitzplatzreservierung in EC-, IC- und ICE-Zügen sollte man angeben, ob man im Großraum- oder Abteilwagen sitzen möchte.

In ICEs stehen Kleinkinderabteile mit Spielzeug und Wickeltischen zur Verfügung (Reservierung im Voraus).

Fahrradmitnahme ist in IC- und EC-Zügen möglich, in ICE-Zügen dagegen nicht. Man benötigt pro Rad eine Fahrradkarte und eine Stellplatzreservierung. Stellplätze müssen spätestens einen Tag vor Fahrtantritt reserviert werden.

Fahrradverleih: Die Räder von 'Call a Bike' stehen rund um die Uhr in zahlreichen Städten bereit. Um sie zu nutzen, meldet man sich einmalig unter www.callabike.de an einem Terminal oder mit der Call a Bike-App kostenlos als Kunde an.

An allen ICE-Halten und in vielen weiteren Städten stehen Mietwagen am Bahnhof bereit. In vielen Städten sind Autovermieter mit einer eigenen Mietwagenstation direkt am Bahnhof vertreten oder das DB-Reisezentrum bietet einen Mietwagenservice an.

Bergbahnen: In den bekanntesten Bergregionen kann man mit Drahtseilbahnen, Sesselliften oder Zahnradbahnen fahren.

Nordseeinseln: Die DB bietet auch eine Verbindung auf die autofreie Nordseeinsel Wangerooge. Für die Überfahrt stehen von der DB betriebene Fähren zur Verfügung.

Bahnpässe

Im Folgenden sind die wichtigsten Tarifangebote und Spartickets für den innerdeutschen Bahnverkehr aufgelistet.

BahnCard: Es gibt drei verschiedene BahnCard Angebote: die BahnCard 25 bietet 25% Rabatt auf den Normalpreis, die BahnCard 50 bietet 50% Rabatt und die BahnCard 100 erlaubt die beliebige Nutzung aller DB-Züge. Weitere Informationen über die BahnCard Angebote sind bei der gebührenpflichtigen Hotline der DB (Tel. 0180 699 66 33, rund um die Uhr) erhältlich.

Mit dem Quer-durchs-Land-Ticket können Einzelreisende und mit Aufschlag bis zu vier weitere Personen durch ganz Deutschland reisen und dabei beliebig oft die Fahrt unterbrechen und umsteigen. Gültig ist das Angebot jeweils einen Tag lang von 09.00-03.00 Uhr des Folgetags für beliebig viele Fahrten in der 2. Klasse in allen Regionalzügen und S-Bahnen der DB sowie anderer teilnehmender Bahnen. An bundeseinheitlichen Feiertagen beginnt die Gültigkeit schon ab 00.00 Uhr.

Gruppe&Spar: Im Nahverkehr für Gruppen ab 6 Personen. Man erhält 50% Rabatt auf den Flexpreis. Die Fahrkarten sind für Gruppen bis 20 Personen am Automaten erhältlich. Eine Sitzplatzreservierung ist nicht möglich.

Länder-Ticket (z.B. Baden-Württemberg-, Bayern- oder Sachsen-Ticket): gilt für bis zu 5 gemeinsam reisende Personen einen Tag lang in Nahverkehrszügen der DB (IRE, RE, RB und S-Bahn) und der teilnehmenden nichtbundeseigenen Eisenbahnen. Häufig gelten die Länder-Tickets auch in Bussen und Bahnen der Verkehrsverbünde innerhalb eines Bundeslandes und oft sogar in angrenzenden Regionen im Nahverkehr. Länder-Tickets gelten Mo-Fr von 09.00-03.00 Uhr des Folgetages (an Feiertagen ganztägig), sowie samstags oder sonntags von 00.00-03.00 Uhr des Folgetages. 

Ausführliche Informationen über Sparpreise sowie Kombi-/Familien-/Vielreisenden-/Gruppentickets sind bei den DB-Infozentren an den Bahnhöfen und auf der Website der Deutschen Bahn erhältlich.

Der Interrail One Country Pass ist auch in Deutschland gültig und zwar an wahlweise 3, 4, 5, 6 oder 8 Tagen innerhalb 1 Monats. Ermäßigungen gibt es für Jugendliche (12-27 Jahre) und Senioren (über 60 Jahre). Bis zu 2 Kinder (4-11 Jahre) fahren in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei.

Mit dem Interrail Global Pass kann u.a. auch Deutschland bereist werden. Es gelten dieselben Ermäßigungen wie beim Interrail One Country Pass (s. oben).

Anmerkung zur Bahnreise

Detaillierte Informationen über Strecken, Fahrpläne, Fahrpreise und Ermäßigungen erteilen Reisebüros sowie die Fremdenverkehrsämter.

Servicenummern der DB
 
Fahrpreise und -pläne, BahnCard und Serviceleistungen der DB: (030) 297 0 ( erreichbar 24/7)
 
Fundservice: (030) 586020909 
 
Servicecenter Fahrgastrechte: (030) 586020920 
 
Mobilitätsservice-Zentrale: (030) 65212888 - (barrierefreies Reisen)

 

Bestimmungen bei der Bahn:

In den Zügen der Deutschen Bahn werden keine Giro-Karten akzeptiert. Wer eine Fahrkarte (nach)lösen muss, kann nur bar oder mit Kreditkarte bezahlen. 

Kunden erhalten bei Verspätungen auf Fernreisen von mindestens 60 Minuten 25 % des Fahrpreises zurück. Bei Verspätungen von zwei Stunden oder mehr werden 50 % des Fahrpreises erstattet.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Schiffsverkehr auf Flüssen, Seen und an der Küste im Linienverkehr:
(a) auf Donau, Elbe, Main, Mosel, Neckar, Oder, Rhein, Saale und Weser;
(b) von den Ostseehäfen aus entlang der Ostseeküste und zu den Ostseeinseln;
(c) Seebäderdienst von Bremerhaven, Cuxhaven, Hamburg, Wilhelmshaven und weiteren Orten an der Nordseeküste zu den Friesischen Inseln und nach Helgoland;
(d) auf dem Ammersee, Bodensee, Chiemsee, Königssee, Rursee, Starnberger See sowie auf dem Wannsee und dem Müggelsee in Berlin.

Autofähren verkehren regelmäßig zwischen verschiedenen Häfen der Ostseeküste im In- und Ausland. Zusätzlich werden Sonderfahrten auf allen befahrbaren Wasserwegen angeboten.

Die Köln-Düsseldorfer bietet verschiedene Schiffstouren auf Rhein, Main und Mosel an.

Die Stern- und Kreisschifffahrt GmbH und die Reederei Riedel GmbH bieten in und um Berlin Linien- sowie Ausflugsfahrten an.

Die Sächsische Dampfschifffahrt GmbH bietet Dampferfahrten auf der Elbe. Schaufelradschiffe von CroisiEurope fahren auf der Elbe von von Berlin über Potsdam, Magdeburg, Wittenberg, Meißen, Dresden und Leitmeritz nach Prag.

Mit der Berta Epple GmbH geht es auf den Neckar und mit der Flotte Weser GmbH auf die Weser

Wer zu Schiff die Donau erkunden möchte, wendet sich an die Donauschifffahrt Wurm & Köck.

Lüftner Cruises bietet verschiedene Kreuzfahrten auf Rhein, Main, Mosel und Donau an sowie Themen- und Winterkreuzfahrten auf der Donau und dem Rhein.

Die Vereinigte Schifffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU), die Bodensee Schiffsbetriebe GmbH (BSB) und die Schweizerische Bodensee Schifffahrtsgesellschaft AG bieten mit einer Flotte von rund 40 Schiffen im Sommer einen Linienschiffsverkehr, Sonder- und Ausflugsfahrten und einen Autofährverkehr in die Schweiz und nach Österreich an.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die Behandlung erfolgt gegen Vorlage der EHIC. Diese regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. Rezeptpflichtige Medikamente und Krankenhausbehandlungen müssen bezahlt werden.

In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.

In Notfällen kann der Polizeinotruf (110) und die Unfallrettung (112) angerufen werden. Es gibt in jeder Stadt auch einen ärztlichen Notdienst, der nachts und an Wochenenden hilft. Die jeweilige Telefonnummer kann man dem örtlichen Telefonbuch entnehmen.

Apotheken sind Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr, Sa 09.00-12.00 Uhr geöffnet. An jeder Apotheke befindet sich ein Hinweis über Nacht- und Sonntagsdienst von Ärzten und Apothekern.

350 anerkannte Heilbäder und Kurorte bieten modernste Therapieeinrichtungen sowie zahlreiche Unterhaltungs- und Sportmöglichkeiten zur Entspannung und Erholung an. Informationen von der DZT (s. Adressen) oder vom Deutschen Heilbäderverband e. V., Schumannstraße 111, D-53113 Bonn. Tel: (0228) 20 12 00.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Landesweit besteht von März bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Am höchsten ist das Übertragungsrisiko im Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen.

Auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird landesweit (außer in Hamburg, Berlin und Bremen) und hauptsächlich von März bis Oktober durch Zecken übertragen. Besonders betroffen sind Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Bei beruflicher Tätigkeit oder Freizeitaktivitäten mit möglicher Zeckenexposition in endemischen Gebieten ist eine Schutzimpfung gegen FSME zu empfehlen.

Hepatitis B kommt vor. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Die Viruserkrankung West-Nil-Fieber wird durch infizierte Mücken, besonders im Spätsommer und Herbst, übertragen. Ein Risikogebiet für das West-Nil-Fieber ist die Region am Oberrhein.

Deutschland gilt terrestrisch tollwutfrei.

Gesundheitszeugnis

In Deutschland und in allen anderen EU-Ländern gilt neben dem digitalen COVID-19-Impfpass (EU Digital COVID Certificate) auch der Nachweis des COVID-Impfstatus mit dem Impfausweis in Papierform. Deutschland akzeptiert das Schweizer COVID-Zertifikat.

Geld

Währung

1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1, 2 und 5* Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents. * Die deutsche 5-Euro-Münze ist nur in Deutschland als Zahlungsmittel gültig. Der 500 Euro-Geldschein wird seit dem 1. Januar 2019 nicht mehr gedruckt, 500 Euroscheine im Umlauf bleiben gesetzliches Zahlungsmittel.

Kreditkarten

Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Girocard
Mit der Girocard (ehemals ec-Karte) wie Maestro-Karte, V Pay oder Sparcard und Pin-Nummer kann europaweit Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der Debitkarte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus-, V-Pay- oder Maestro-Symbol werden europaweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. 

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich.

Reiseschecks können in Deutschland nur noch in Großstädten in wenigen Banken bzw. in Wechselstuben eingelöst  werden. In Geschäften, Hotels oder Restaurants werden sie als Zahlungsmittel nicht anerkannt.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.30-13.00 und 14.00/14.30-16.00 Uhr, Do bis 17.30 Uhr in größeren Städten. Zentralen sind meist durchgehend geöffnet.

Devisenbestimmungen

Für Reisende innerhalb der EU gilt: Zahlungsmittel ab 10.000 Euro müssen auf Nachfrage des Zoll mündlich angezeigt werden.

Für Reisende innerhalb und von außerhalb der EU bestehen keine Beschränkungen für die Einfuhr oder Ausfuhr von Landes- und Fremdwährungen, aber es besteht Deklarationspflicht von Barmitteln ab einem Gegenwert von 10.000 € (auch Reiseschecks, anderen Währungen oder auf Dritte ausgestellte Schecks).

Geldwechsel

In Banken, Sparkassen, Postämtern und Wechselstuben. Bargeld ist rund um die Uhr an Geldautomaten mit ec-/Maestro-Karte oder mit internationalen Kreditkarten erhältlich. Außerdem gibt es auf den Flughäfen und wichtigen Bahnhöfen elektronische Wechselautomaten, die internationale Währungen in Euro wechseln.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Deutsch. Hochdeutsch wird als Standardsprache in den überregionalen Medien und als Schriftsprache verwendet. Die zahlreichen regionalen Dialekte weichen teilweise stark vom Hochdeutschen ab, wobei vor allem im süddeutschen Sprachraum der Gebrauch des Dialekts üblich ist. Ein Großteil der Bevölkerung spricht die Fremdsprache Englisch. An den Schulen wird außerdem Französisch, Spanisch, Russisch und Latein unterrichtet. Im westlichen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wird häufig auch Niederländisch angeboten. An manchen Schulen können die Schüler Chinesisch oder Italienisch lernen.

Im Norden von Schleswig-Holstein gibt es eine dänische Minderheit, und Dänisch ist zum Teil Schulsprache. In Brandenburg und Sachsen lebt eine sorbische Minderheit, und an rund 50 Schulen ist Sorbisch, eine slawische Sprache, Unterrichtssprache. Weitere Minderheitensprachen sind Friesisch (in Schleswig-Holstein und Niedersachsen) und Romanes (Minderheitensprache der Sinti und Roma). Niederdeutsch (Plattdeutsch) ist als Regionalsprache in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt verbreitet.

Aufgrund der hohen Zahl der Zuwanderer sind auch Türkisch (ca. 2 Mio. Muttersprachler), Russisch (ca. 3-4 Mio. Muttersprachler) und Polnisch verbreitet.

Deutsch ist eine von 23 Amtssprachen sowie neben Englisch und Französisch eine der Arbeitssprachen der Europäischen Union (EU). Es ist die meistgesprochene Muttersprache in der EU sowie nach Englisch die zweitmeistgesprochene Sprache überhaupt (Mutter- und Fremdsprachler).

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

[1] Nur in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Bayern;

[2] nur in Baden-Württemberg, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und katholischen Gegenden Sachsens und Thüringens;

[3] nur im Saarland und in katholischen Gegenden Bayerns;

[4] in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt und in überwiegend evangelischen Gemeinden Thüringens;

[5] nur in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Bayern und überwiegend katholischen Gemeinden Thüringens;

[6] nur in Sachsen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können (bei Einreise aus Nicht-EU-Ländern) zollfrei nach Deutschland von Personen, die mindestens 17 Jahre alt sind, eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
1 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt über 22% oder 2 l Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von höchstens 22% oder Schaumwein;
4 l Tafelwein;
16 l Bier;
Geschenke/sonstige Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 € (Flug- und Seereisen) bzw. 300 € (Reisen mit der Bahn/dem Auto); Kinder unter 15 Jahren generell 175 €.
Tabakwaren und Alkohol dürfen nur von Personen ab 17 Jahren abgabenfrei eingeführt werden.
Eingeführter Wein, der den Alkoholgehalt überschreitet, wird mit 19 % besteuert.

Importbeschränkungen

Die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Waffen und Munition ist nur unter strengen gesetzlichen Auflagen zulässig. Wegen des Artenschutzes gelten für die Ein-, Durch- und Ausfuhr von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten ebenfalls strenge Bestimmungen.

Importbestimmungen

Reisende, die von außerhalb der Europäischen Union u. a. Fleisch- und Milcherzeugnisse in die EU einführen, müssen diese anmelden. Die Regelung gilt nicht für die Einfuhr von tierischen Produkten aus den EU-Staaten sowie aus Andorra, Liechtenstein, Norwegen, San Marino und der Schweiz. Wer diese Produkte nicht anmeldet, muss mit Geldstrafen oder strafrechtlicher Ahndung rechnen.

Verbotene Importe

Die Ein-, Durch- und Ausfuhr von illegalen Drogen ist verboten.

Für lebendes Geflügel, Fleisch und Fleischerzeugnisse besteht im Reiseverkehr ein generelles Einfuhrverbot aus Drittländern (ausgenommen aus den Färöer, Grönland, Island, Liechtenstein und der Schweiz).

Import/Export in die EU

Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt, sofern die Waren für den persönlichen Bedarf und nicht für den Weiterverkauf bestimmt sind. Außerdem dürfen die Waren nicht in Duty-free-Shops gekauft worden sein. Über den persönlichen Eigenbedarf kann von den Reisenden ein Nachweis verlangt werden. Die Mitgliedstaaten haben das Recht, Verbrauchsteuern auf Spirituosen oder Tabakwaren zu erheben, wenn diese Produkte nicht für den Eigenbedarf bestimmt sind. 

Als persönlicher Bedarf gelten folgende Höchstmengen:
800 Zigaretten (Personen ab 17 J.),
400 Zigarillos (Personen ab 17 J.);
200 Zigarren (Personen ab 17 J.);
1 kg Tabak (Personen ab 17 J.);
10 Liter hochprozentige Alkoholika (Personen ab 17 J.);

10 Liter alkoholhaltige Süßgetränge (Personen ab 17 J.);
20 Liter Zwischenerzeugnisse (z. B. Likörwein, Wermutwein) (Personen ab 17 J.);
60 Liter Schaumwein (Personen ab 17 J.); 

Wein (ohne festgelegte Richtmenge) (Personen ab 17 J.);

110 Liter Bier (Personen ab 17 J.);

10 kg Kaffee oder kaffeehaltige Waren.


Parfüms und Eau de Toilette: Keine Beschränkungen, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Menge für den persönlichen Verbrauch bestimmt ist.
Arzneimittel: Dem persönlichen Bedarf während der Reise entsprechende Menge.
Andere Waren: Der Warenverkehr innerhalb der EU ist für Reisende unbeschränkt. Ausgenommen davon sind jedoch Goldlegierungen und Goldplattierungen in unbearbeitetem Zustand oder als Halbzeug (Halbfabrikat) und Treibstoff. Kraftstoff darf nur mineralölsteuerfrei aus einem EG-Mitgliedstaat eingeführt werden, wenn er sich im Tank des Fahrzeuges oder in einem mitgeführten Reservebehälter befindet. Dabei wird eine Kraftstoffmenge von bis zu 10 Litern im Reservebehälter nicht beanstandet.

Wenn darüber hinausgehende Mengen dieser Waren mitgeführt werden, wäre z. B. eine Hochzeit ein Ereignis, mit dem sich ein Großeinkauf begründen ließe.
Anmerkung: Allerdings gibt es bestimmte Ausnahmen von der Regelung des unbeschränkten Warenverkehrs. Sie betreffen insbesondere den Neufahrzeugkauf und Einkäufe zu gewerblichen Zwecken. (Nähere Informationen hinsichtlich Steuern für Kraftfahrzeuge stehen im Leitfaden „Kauf von Waren und Dienstleistungen im Binnenmarkt“ der Europäischen Kommission.)

EU

Der Duty-free-Verkauf auf Flug- und Schiffshäfen wurde für Reisen innerhalb der EU abgeschafft. Nur noch Reisende, die die EU verlassen, können im Duty-free-Shop billig einkaufen. Bei der Einfuhr von Waren in ein EU-Land, die in Duty-free-Shops in einem anderen EU-Land gekauft wurden, gelten dieselben Reisefreimengen und derselbe Reisefreibetrag wie bei der Einreise aus nicht EU-Ländern.

Weitere Informationen sind vom deutschen Zoll erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Die Landesvorwahl ist 0049 und die Vorwahl für Berlin 30.

Es gibt in Deutschland keine Telefonzellen mehr. Auch die multimedialen TeleStationen der Telekom, die mit Calling-Card oder Kreditkarte nutzbar sind, werden nach und nach abgebaut. Sie stehen meist in Bahnhöfen, in Flughäfen oder an stark frequentierten Plätzen. In Städten sind internationale Anrufe auch von Telefon-Cafés möglich. Für günstige Gespräche ins Ausland gibt es Pre-paid-Karten, die in Zeitungsläden und am Kiosk erhältlich sind. 

 

Mobiltelefon

GSM 900, GSM 1800, 4G und 5G (in Berlin, Bonn, Darmstadt, Köln und München). Die wichtigsten Mobilfunkgesellschaften umfassen u.a. Deutsche Telekom, o2 und Vodafone. Roaming-Abkommen mit internationalen Mobilfunkgesellschaften bestehen.

Auslandsroaming ist innerhalb der EU zum regulären Heimattarif des jeweiligen Anbieters nutzbar. Roaming-Gebühren wurden innerhalb der EU Mitte 2017 abgeschafft. 

Internet

Drahtloser Internetzugang (in den ersten 30 Minuten kostenlos) ist in Deutschland an den meisten Bahnhöfen sowie an den Flughäfen dank Wi-Fi möglich. In Hamburg ist kostenloses Surfen für eine Stunde im Internet in vielen Gebieten möglich. Auch in München besteht kostenloser Wi-Fi-Service u.a. am Marienplatz, Am Sendlinger Tor Platz, am Odeonsplatz und am Stachus. Berlin verfügt über ein Hotspot-Netz, das unbegrenzt kostenlos genutzt werden kann. Hannover und Stuttgart verfügen ebenfalls über kostenlose WiFi-Hotspots.

Allein die Deutsche Telekom bietet die Nutzung von über 3 Millionen HotSpots an. 

Zudem hat man in zahlreichen Hotels, Cafés, Restaurants und Bibliotheken kostenlosen Internetzugang über Wi-Fi.

Internet-Cafés sind weit verbreitet. In allen Großstädten gibt es Internetzentren.

Internetanbieter sind u.a. die Deutsche Telekom, o2 und Vodafone. Mobiles Surfen im Internet ermöglichen u.a. auch die kostenpflichtigen Goodspeed-Wi-Fi-Hotspots. 

Post

Briefmarken bekommt man in Postämtern, aus Automaten und in Hotels. In Ferienregionen sind sie oft auch in Souvenirgeschäften und an Kiosken erhältlich. Postlagernde Sendungen sollten folgendermaßen beschriftet werden: Name des Empfängers, Postlagernd, Hauptpostamt, Postleitzahl und Name der Stadt. Postämter öffnen Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr und Sa 08.00-12.00 Uhr. Kleinere Postämter sind oft über Mittag geschlossen.

Einkaufen

Überblick

In vielen größeren Städten laden hübsch angelegte Fußgängerzonen mit gemütlichen Cafés und Bistros zu einem Einkaufsbummel ein. Bekannt sind vor allem die Königsallee in Düsseldorf, der Kurfürstendamm in Berlin oder die Zeil in Frankfurt.

Beliebte Souvenirs sind optische Geräte wie Ferngläser und Fotoapparate, Porzellan, mundgeblasenes Glas und Kristall, Silber- und Stahlwaren, Messer aus Solingen, Lederwaren, Sportartikel, Schwarzwälder Kuckucksuhren, Spielzeug aus Nürnberg und bayerischer Loden. Schöne Mitbringsel aus Ostdeutschland sind Musikinstrumente, geschnitztes Holzspielzeug aus dem Erzgebirge und Meißener Porzellan. 

In fast allen Städten finden Wochenmärkte statt, auf denen frisches Obst und Gemüse und weitere Produkte aus der Region angeboten werden. Der wohl bekannteste Markt ist der Viktualienmarkt in München.

Öffnungszeiten

Im Allgemeinen Mo-Fr 08.00/09.00-20.00/22.00 Uhr, Sa bis 16.00 Uhr, an den vier Samstagen vor Weihnachten bis 18.00 Uhr. In Kleinstädten sind die Geschäfte oft zwischen 13.00-15.00 Uhr geschlossen. Manche Einzelhändler außerhalb der Stadtzentren schließen mittwochnachmittags. 

Ausnahmen:
 
In den folgenden Bundesländern dürfen Geschäfte an Werktagen rund um die Uhr öffnen:
Baden-Württemberg, 
Berlin, 
Brandenburg, 
Bremen, 
Hamburg, 
Hessen, 
Mecklenburg-Vorpommern, 
Niedersachsen,
Nordrhein-Westfalen, 
Sachsen-Anhalt, 
Schleswig-Holstein und 
Thüringen. 

In Berlin dürfen die Geschäfte an den Adventssonntagen von 13.00-20.00 Uhr öffnen. In Rheinland-Pfalz und Sachsen dürfen die Geschäfte an Werktagen bis 22.00 Uhr offen bleiben. Die anderen Bundesländer wollen in naher Zukunft möglicherweise ebenfalls den Ladenschluss aufheben.

Kulinarisches

Übersicht

Das Mittagessen ist die Hauptmahlzeit. Gegen 19.00 Uhr wird Abendbrot gegessen, meist belegte Brote und diverse Salate. Zum Frühstück gibt es im Allgemeinen gekochte Eier, verschiedene Brotsorten oder Brötchen, Marmelade, Honig, Müsli, Wurst, Schinken und Käse.

In Imbissstuben, Cafés und im Fleischerladen erhält man Grill- und Bratwürstchen, »Knacker« und Bockwürste mit Brötchen oder Kartoffelsalat. Belegte Brötchen werden ebenfalls angeboten. Sie sind entweder mit Schinken, unterschiedlichen Wurstsorten, Leberkäse, »Hackepeter« (rohes Schweinehack mit Zwiebeln), Käse oder eingelegten Heringen belegt und mit Zwiebelringen, eingelegten Gurken, hartgekochten Eiern usw. garniert.

Beim Bäcker gibt es eine große Auswahl verschiedenster Brote und Brötchen, beliebt sind Sauerteig-, Roggen-, Kümmel- und Vollkornbrote sowie Laugenbrezeln.

Ein komplettes Tagesgericht in einem Gasthaus oder Restaurant besteht in der Regel aus drei Gängen. Als Vorspeise wird oft Suppe serviert, das Hauptgericht besteht aus Fleisch mit Soße, Kartoffeln, Gemüse oder Salat. Kartoffeln werden auf vielen verschiedene Arten zubereitet als Salz- oder Bratkartoffeln, als Kartoffelklöße, -püree oder Kartoffelpuffer. Zum Nachtisch wird Pudding, Eiskreme, Kompott oder Obst serviert. In den Restaurants kann man zu den Speisen Bier oder Wein trinken.

Beim Konditor gibt es eine große Auswahl an Kuchen, Torten und Gebäck, gefüllt oder belegt mit Sahne, Buttercreme, Obst oder Quark. Am Nachmittag trifft man sich gerne zu Hause oder im Café zu Kaffee und Kuchen. Tischbedienung ist üblich, es gibt aber auch zahlreiche Restaurants mit Selbstbedienung. Leichte Mahlzeiten stehen ebenfalls für den kleinen Hunger zur Verfügung.

Regionale Spezialitäten

Es gibt eine Vielzahl an regionalen Spezialitäten:

Hamburg und Norddeutschland: Hamburger AalsuppeLabskaus (Corned Beef oder gepökeltes Rindfleisch mit Kartoffelpüree, Rollmops-Hering und Spiegelei), Birnen, Bohnen und Speck, Heidschnuckenbraten, Kohl und Pinkel (Grünkohl und Würstchen), Kabeljau mit grüner SoßeBauernfrühstück (Omelette mit Bratkartoffeln und Zwiebeln), Hannoversches Blindhuhn (Eintopf aus Speck, Kartoffeln, Gemüse und Obst), Katenrauchschinken, Matjes-Hering, Räucheraal, Fisch- und Krabbenbrötchen als Zwischenmahlzeit, Rote Grütze (Fruchtpüree mit Vanillesoße oder Sahne), Rumtopf (in Rum eingelegte Früchte), Lübecker Marzipan.

Mecklenburg-Vorpommern: Plum'n un Klüt (Pflaumen und Klöße), Spickbost (geräucherte Gänsebrust), Rügenwalder Teewurst.

Mark Brandenburg: Teltower RübchenMohnprielen und Mohnstriezel, Morchelgerichte, Oderkrebse, Eberswalder Spritzkuchen,Schwarzsauer (mit Backpflaumen und Klößen).

Berlin: Eisbein mit Sauerkraut und Kartoffel- oder ErbspüreeBulettenBerliner Leber (mit Zwiebel- und Apfelringen), Eierpfannkuchen,KartoffelpufferBerliner (zuckerbestäubtes Schmalzgebäck mit Marmeladefüllung) und Berliner Weiße mit Schuss (obergäriges Bier mit Waldmeister- oder Himbeersirup).

Westfalen und Nördliches Rheinland: Rheinischer SauerbratenReibekuchen (aus Kartoffeln) mit Apfelmus, Himmel und Erde (Apfel- und Kartoffelpüree) mit Plünz (Blutwurst) und Röstzwiebeln, Pfeffer-Potthast (gewürztes Rindfleisch mit Lorbeerblättern) und Moselhecht in cremiger Käsesoße sowie Roggenbrötchen mit Leberwurst und halver Hahn (Käsebrötchen). Aus Westfalen kommen Räucherschinken, ausgezeichnete Mettwürstchen und Pumpernickel (schwarzes Roggenvollkornbrot). Apfelkraut (Sirup), Pflaumenmus, Aachener Printen, Honigkuchen.

Sachsen-Anhalt: Lehm und Stroh (Sauerkraut mit Erbsenpüree), Köhlersuppe (Brotwürfel, Nierentalg, Zwiebeln und Pilze), Speckkuchen (mit Eiern und Kümmel), Zerbster Brägenwurst und BitterbierBaumkuchen.

Thüringen: Thüringer Rostbratwürste, Hefeplinsen (Eierkuchen mit Rosinen und mit Zucker oder Marmelade gesüßt), Streuselkuchen (mit Apfel, Pflaumen, Mohn, Quark oder Zwiebeln). Diverse »Schwämm«gerichte (Pilze werden hier Schwämm genannt).

Sachsen: Leipziger Allerlei (Gemüsemischung), Dresdner Stollen, Speckkuchen, Quarkkeulchen.

Frankfurt und Hessen: Rippchen mit SauerkrautFrankfurter Würstchen und Ochsenbrust in Frankfurter grüner Soße (kalte Kräutersoße mit Mayonnaise), Zwiebelkuchen und Frankfurter Kranz (mit Mandelkrokant verzierte Buttercremetorte).

Pfalz und Baden: Saumagen, Schlachtplatte, Leberknödel, Weinsauerkraut, Fleischklöße, Ochsenbrust mit Meerrettichsoße, Kartoffelsuppe mit Zwetschgenkuchen, Dampfnudeln mit Weinsoße, Rotweinkuchen, Zwiebelkuchen, Weinsuppe, Rieslinghuhn mit breiten Bandnudeln, Flammkuchen, Badische Schneckensuppe, Bachforelle, Eingemachtes Kalbfleisch (Kalbsfrikassee mit weißer Kapernsoße), Schwarzwälder Schinken und Schwarzwälder Kirschtorte.

Stuttgart und Schwaben: MaultaschenSpätzleLinsen und Spätzle mit Seidenwürstchen, Bubenspitzle (aus Kartoffelteig),Zwiebelrostbraten, Schwäbisches Schäufele.

München und Bayern/Franken: Leberkäs', verschiedene Knödel, SpanferkelSpießbraten, Weißkraut mit Kümmel, Spiegelkarpfen, Schwammerln (Waldpilze) mit Knödeln, Leberknödelsuppe, Nürnberger Rostbratwürstchen, Weißwurst mit süßem SenfBrezn, Obatzter (pikant gewürzter Brotaufstrich aus Camembert, Butter und Zwiebeln), Bayerische Creme (Vanillecreme), StrudelNürnberger Lebkuchen

Trinkgeld

Die Bedienung ist in Hotelrechnungen bereits enthalten. In Restaurants und Cafés werden 10% Bedienungsgeld erwartet. Taxifahrer, Friseure und Toilettenpersonal erwarten ebenfalls Trinkgeld. Bei Taxifahrten und beim Friseur wird aufgerundet, Toilettenpersonal und Garderobiere bekommen ca. 50 Cent.

Regionale Getränke

In Gaststätten und Kneipen wird am Tisch bedient. Minderjährige dürfen Gaststätten nur in Begleitung eines Erwachsenen betreten, erhalten aber keine alkoholischen Getränke. Die Öffnungszeiten sind recht unterschiedlich, die Gaststätten in den Urlaubsorten und Großstädten sind i. Allg. ganztägig bis etwa Mitternacht oder später geöffnet. Nur in Berlin und Hamburg gibt es keine gesetzlichen Sperrstunden.

Bier ist das Nationalgetränk und wird in allen möglichen Stärken und Geschmacksrichtungen angeboten. Es gibt zahlreiche leichte Pilsner und auch kräftige Dunkelbiere. Besonders erfrischend ist das bayerische Weizenbier oder Weißbier. Ausgefallene Spezialitäten sind Bayerisches G'frornes (gefrorenes Bier), Mumme (ein bitter-süßes Bier ohne Hopfen) aus Braunschweig, Altbier aus Düsseldorf, Kölsch aus Köln, helles oder dunkles Bockbier aus Berlin und Köstritzscher Schwarzbier aus Sachsen. Im Sommer laden besonders im Süden Deutschlands zahlreiche Biergärten zum Verweilen ein. Das Münchner Oktoberfest ist das bekannteste Bierfest der Welt.

Deutsche Weine zählen zu den besten der Welt. Die bekanntesten kommen aus den Tälern des Rheins und der Mosel, aber auch die badischen Weine, der Frankenwein, und die Weine aus den Anbaugebieten der Ahr und Nahe sowie Saale und Unstrut sind eine Kostprobe wert. Man sollte ruhig einmal den Frankfurter Äppelwoi (Apfelwein), den weißen Cannstatter in Stuttgart, den trockenen Würzburger oder die deutschen Rotweine Dornfelder und Trollinger probieren. Zur Zeit der Weinlese wird vielerorts Neuer Wein (gegorener Traubensaft), auchBizzler oder Rauscher genannt, mit Zwiebelkuchen angeboten. Im Sommer und Herbst finden in den Orten entlang der Deutschen Weinstraßeund anderen Weinbauregionen zahlreiche Weinfeste statt. Auf deutschen Weihnachtsmärkten, deren bekanntester der Nürnberger Christkindlmarkt ist, trinkt man gerne den mit Zucker oder Honig gesüßten und Gewürzen aromatisierten Glühwein.

Darüberhinaus gibt es zahlreiche hochprozentige Getränke: Korn (klarer Schnaps aus Getreide oder Kümmel) im Norden, Magenbitter und Kräuterliköre aus Mitteldeutschland, Eierlikör und Weinbrand aus dem Rheinland und Obstbrände (Kirschwasser, Himbeer-, Pflaumen-, Birnen- und Mirabellengeist) aus dem Nordschwarzwald.

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

In Deutschland darf man ab 16 Jahren Bier und Wein sowie ab 18 Jahren Spirituosen trinken. In Gaststätten und Kneipen darf Alkohol nicht an Jugendliche unter 18 Jahren ausgeschenkt oder verkauft werden.

Kultur

Religion

34% evangelisch, 34% römisch-katholisch; jüdische, muslimische (4%) sowie andere christliche und nicht-christliche Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln

Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei einer Einladung in die Wohnung des Gastgebers werden oft Speisen und Getränke angeboten. Mitgebrachte Blumensträuße überreicht man immer ausgewickelt (laut Tradition gibt man eine ungerade Zahl, und rote Rosen sind ausschließlich für die Partnerin reserviert). Bei Telefongesprächen nennt man zuerst den eigenen Namen, bevor man nach der gewünschten Person fragt.

Bekleidung: Legere Bekleidung wird überall akzeptiert, aber in bestimmten Restaurants, bei Opern-, Theater- und Konzertbesuchen und zu gesellschaftlichen Anlässen wird elegantere Kleidung erwartet. Zu ganz besonderen Gelegenheiten wird Abendkleidung verlangt.

Rauchen: Nichtraucherzonen sind gekennzeichnet. In öffentlichen Gebäuden und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Rauchen verboten. In allen Flughäfen, Bahnhöfen und Zügen gilt ein absolutes Rauchverbot. Bahnhöfe und Flughäfen verfügen über ausgewiesene Raucherzonen.
In allen Bundesländern ist das Rauchen in gastronomischen Betrieben (Restaurants, Kneipen, Cafés, Bars, Diskotheken etc.) sowie in Schulen, Ämtern und Krankenhäusern verboten. In fast allen Bundesländern darf es aber weiterhin abgetrennte Raucherräume in gastronomischen Betrieben geben. 

Trinkgeld: Im Restaurant und im Café ist ein Trinkgeld in Höhe von 5 - 10 % des Rechnungsbetrags üblich, im Taxi sind es 10 %.

Landesdaten

Vorwahl

+49

Fläche(qkm)

357022

Bevölkerung

83.783.942

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

236

Bevölkerung im Jahr

2020

Mitglied der EU

Yes

Hauptnotrufnummer

112

HINWEISE

Wichtige Informationen zu dieser Reise

Parkplätze

Parkmöglichkeiten in den Unterkünften (vorbehaltlich Verfügbarkeit)

  • Hotel Mövenpick Frankfurt City in Frankfurt: kostenpflichtiges Parkhaus mit direktem Zugang zum Hotel
  • NH Hotel Heidelberg in Heidelberg: Parkplätze an der Unterkunft; 24€/ Tag; keine Reservierung möglich
  • Hotel Hirschen in Freiburg: Parkmöglichkeiten auf dem hoteleigenen Parkplatz, Parkplatz kann vorab reserviert werden für 10 €
  • Hotel Best Western Füssen in Füssen: Eine Tiefgarage mit 50 Stellplätzen steht der Unterkunft zu Verfügung, 7€/ Tag – Reservierung ist nicht möglich
  • Leonardo Hotel München City: Hoteleigene Tiefgarage; 21€/ Nacht, keine Reservierung möglich
  • Hotel Der Reichsküchenmeister in Rothenburg ob der Tauber: hoteleigener Parkplatz für 14 €/Tag
Nicht im Reisepreis enthalten

Parkgebühren, persönliche Ausgaben, nicht explizit im Reiseplan genannte Eintrittsgelder, ggf. Kurtaxe bzw. Kulturabgabe

Kulante Stornobedingungen

Neubuchungen können wie folgt kostenfrei storniert werden, sofern das Coronavirus eine Reise in das gebuchte Land unsicher macht oder eine Reisewarnung vorliegt:

  • Rundreise ohne internationalen Flug: bis 14 Tage vor Abreise
Sonstiges
  • Wir weisen darauf hin, dass unsere Reisen für Menschen mit eingeschränkte Mobilität nicht geeignet sind. Im Zweifel kontaktieren Sie uns bitte wegen Ihrer individuellen Bedürfnisse vor Buchung.
  • Änderungen vorbehalten, Programmänderungen wetterbedingt möglich.
Veranstalter

Veranstalter: viamonda GmbH

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PKW-Reise
EUR 1.149 p.Pers. mit Eigenanreisep.Pers. mit Eigenanreise
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  • 11 Tage PKW-Reise

Romantische Höhepunkte in Deutschland

  • Täglich Frühstück
  • Reise im eigenen Fahrzeug
  • Eintritte laut Reiseplan
  • Loreleyfahrt auf dem Rhein
  • Zusätzlich individuell wählbar
Viamonda-Qualitätsgarantie
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